Startseite   ::   Kontakt   ::   Impressum

Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
Stationäres Anhalt-Hospiz Dessau
Stationäres Anhalt-Hospiz Zerbst
Gast werden & Finanzierung
Ehrenamt und ambulanter Hospizdienst
Förderkreis
Palliativstation
Häusliche Palliativversorgung
Hospiz-Mobil
Kinder und Jugendliche
Beatmungs- und Intensivpflege
Seelsorge & Trauerbegleitung
Praktika
Hospitation für Führungskräfte
Spenden
Kontakt
So erreichen Sie uns
Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129

E-Mail schreiben


Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

E-Mail schreiben

Stationäres Anhalt-Hospiz Zerbst

» Aktuelle Fotos finden Sie in unserer Galerie

Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung sollen ihre verbleibende Zeit bewusst erleben, unabhängig und selbstbestimmt – in medizinischer, persönlicher und familiärer Geborgenheit.
Seit dem Frühjahr 2017 heißt das Anhalt-Hospiz in Zerbst Gäste, Besucher und Angehörige herzlich willkommen. Der Neubau auf dem Gelände am Breitestein zeichnet die Form eines Sternes nach. Jeder Stern habe seinen Ort. Jedes Leben sei einzigartig. Der Ort, ein Hospiz, so die Dessauer Architektin Anne Sommer, verweise auf Einsichten, die wir nicht haben. Die acht hellen, freundlichen Einzelzimmer mit raumhohen Fenstern und Duschbad sowie direktem Zugang zur Terrasse bieten Raum für Geborgenheit. Ein Gästezimmer, ein Raum der Stille sowie Räume für Besucher und für die Trauerarbeit stehen den Bewohnern und Angehörigen offen. Die besondere Ausstattung des Gebäudes ist ausgerichtet auf die Anforderungen der palliativen Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Hierzu gehören medizinische Geräte für die Schmerztherapie und Symptomlinderung. Zahlreiche pflegerische Hilfsmittel wie moderne Rollstühle, Liegestühle, Lagerungshilfsmittel sowie kleine fahrbare Tische erleichtern den Alltag. In jedem Zimmer steht den Gästen ein Fernseher zur Verfügung.

 

Ärztliche Versorgung und Pflege im Hospiz
Der eigene Hausarzt der Gäste übernimmt in der Regel die medizinische Versorgung im stationären Hospiz. Er wird von uns über den Einzug eines Gastes informiert und kommt oft noch am selben Tag zum Hausbesuch. Sollte dies nicht möglich oder gewünscht sein, kann das Anhalt- Hospiz Zerbst den Kontakt zu einem Palliativmediziner der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft herstellen. Die unmittelbare Betreuung erfolgt in enger Abstimmung mit den Pflegenden des Hospizes. Wir übernehmen die Organisation der Medikamente und notwendigen Hilfsmittel und halten Kontakt mit der Praxis des betreuenden Arztes.


Zwischen Mittelaltermarkt und Passionsspiel


Bild v.l.: Sandra König, Koordinatorin für das Ehrenamt,
Petra Prousa, Hauswirtschafterin Hospiz Zerbst, Jana
Bölling, ehrenamtlich Mitarbeitende im Gespräch
Das Anhalt-Hospiz Zerbst sucht Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus der Stadt. Am Rande der großen Aktionen, zwischen Mittelaltermarkt und Passionsspiel, hatte das Hospiz am 09./10. September im Haus der Diakonie einen Informationsstand aufgebaut.

Erste Informationen, vertraute Gespräche, Interessenten für das Ehrenamt: Schritte, hinein in die Stadt, in die Mitte der Gesellschaft.












Die Hospizidee weitertragen –
Förderkreis Anhalt-Hospiz Zerbst hat einen Vorstand gewählt



Vorstand des Förderkreises Anhalt-Hospiz Zerbst
v.l. Jürgen Burkhardt, Sandra Steffen,
Dr. Anja Schneider

Mitglieder des Förderkreises Anhalt-Hospiz Zerbst

Der Förderkreis Anhalt-Hospiz Zerbst hat sich am Dienstag konstituiert und einen Vorstand gewählt.

Vorstandsvorsitzender ist Jürgen Burkhardt, stellvertretende Vorsitzende Sandra Steffen. Zum Vorstand zählt ferner Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft, um einen direkten Kontakt zur Geschäftsführung zu

garantieren. Schon wenige Wochen nach dem ersten informellen Treffen zählt der Kreis 16 Mitglieder.

Zweck des Förderkreises ist die Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit des Anhalt-Hospizes in Zerbst durch ideelle, finanzielle und praktische Hilfe.

Der Förderkreis unterstützt somit die Hospizidee und trägt sie in die Region.

Diese Idee steht für die würdevolle Einbeziehung schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Familien in unsere gesellschaftliche Mitte.


















Anhalt-Hospiz Zerbst eingeweiht

Schlüsselübergabe und GottesdienstZwischen der zweckmäßigen Nüchternheit der Plattenbauten und der Idylle behäbiger Stadtmauern, gleich neben dem Kindergarten: Der Grundriss des neuen Hospizes in Zerbst zitiert die Form eines Sternes. Jeder Stern habe seinen Ort. Jedes Leben sei einzigartig. Der Ort, ein Hospiz, so die Dessauer Architektin Anne Sommer, verweise auf Einsichten, die wir nicht haben.

Am Donnerstag, dem 27.04.2017, wurde der Hospiz-Neubau der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH in Zerbst eingeweiht. Der Festakt begann mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Trinitatis. „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht“. Diese Zusage aus dem Buch Josua ist der Wahlspruch des neuen Hospizes. Diese Zusage war auch das Thema der Predigt. Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Landeskirche Anhalts, konfrontierte den Weg des Volkes Israel und den Weg eines jeden Menschen mit einer Frage, welche immer in eine letzte Frage münde: „Wo gehen wir, wo gehe ich eigentlich hin?“ Mit der Zusage aus dem Buch Josua müsse diese Frage auch in ihrer letzten Konsquenz nicht vertagt, nicht verdrängt werden, sondern könne in aller Alltäglichkeit verortet werden. Es gebe Antworten. Denn es gebe Menschen, die andere nicht los- nicht fallen ließen und es gebe die „Torheit“ des Glaubens, dass der Tod nicht das Ende sei. Liebig sagt: „Das Haus ist eine Botschaft an alle Menschen drum herum.“

Zwischen Plattenbau und Stadtmauer, neben dem Kindergarten hat das neue Hospiz ganz bewusst mitten im Alltag, mitten in der Gesellschaft seinen Platz gefunden. Die Nähe zum Kindergarten sei bei durchgängiger Akzeptanz eines Hospizes für Zerbst, so Andreas Dittmann, Bürgermeister der Stadt, diskursiv via Internet verhandelt worden.

„Sie sehen doch auch gerne Kinder“, sei eine der positiven Antworten gewesen. Dittmann war einer der Redner, die unmittelbar im Anschluss an den Gottesdienst Grußworte überbrachten. Dazu gehörten Prof. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender Deutscher Hospiz- und Palliativverband e.V. und Sven Spier, Bereichsleiter Sozialer Dienst.

Den symbolischen Schlüssel aus der Hand des mit der Bauausführung betrauten Architekten Manfred Engelhardt übernahm Yvonne Knamm. Die neue Hospizleiterin in Zerbst arbeitete bisher als Teamleiterin der Palliativstation in Dessau. Noch fehlen Möbel und Bodenbeläge. Der Eingang des Hauses nimmt auch und gerade die Angehörigen wie in einer Umarmung auf. Zwei der drei Zacken des Sternes beherbergen die insgesamt acht Einzelzimmer, mit Duschbad und Zugang zum Garten. Das wirkt sehr organisch trotz der klaren Linien. Der Nass-Arbeitsraum liegt, gut erreichbar für die Pflegenden, zentral und doch verschwiegen. Integriert sind zudem Räume für Besucher und für die Trauerarbeit sowie für die ambulante Palliativ- und Hospizversorgung. Oberlichter gewähren Tageslicht. Die Atmosphäre also ist gebaut. Im Juni soll die Arbeit im Hospiz beginnen. Die Baukosten in Zerbst belaufen sich auf ca. 1,5 Millionen Euro. Die Deutsche Fernsehlotterie fördert den Hospizbau mit 276 572 Euro.

„Beides sehen - den Himmel und die Erde“, so beschreibt Anne Sommer eines der Ziele der komplexen Gestaltung, welche praktische Erfordernisse, seelsorgliche und kommunikative Absichten sowie symbolischen Ideen vernetzt. Den Himmel und die Erde sehen, vom Bett aus, in den letzten Stunden des Lebens. Raumhohe Fenster sollen diesen Blick ermöglichen, einen Blick in den Garten: Wiese, Bäume, Stadtmauer. Überblendungen von Innen und Außen. Grenzen anfragen.

 

 

Rohbau - Stand November 2016

Mit dem Einbau der Fenster und Türen ist der Rohbau fristgerecht zum Jahresende fertiggestellt.
In der kalten Jahreszeit kann nun der Innenausbau beginnen.
Eröffnungstermin ist der 27.04.2017.

 

Grundriss des stationären Hospiz in Zerbst

Gartenplan des stationären Hospiz in Zerbst 

 

 

Grundsteinlegung am 26.08.2016

Nach dem Spatenstich im Mai wurde am 26. August der Grundstein für das Anhalt-Hospiz in Zerbst gelegt. Die Grundsteinlegung bei gleißendem Sonnenschein übernahm der Bürgermeister der Stadt Zerbst, Andreas Dittmann. Es sprachen Dr. Anja Schneider, Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH und Pfarrer Torsten Ernst, Vorsteher der Anhaltischen Diakonissenanstalt. Grußworte überbrachten Uwe Schulz, Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Dr. Wolfgang Teske, Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands und Pfarrer Ulrich Paulsen, Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Sachsen-Anhalt. Hospiz sei eine Haltung zum Leben, sagte Paulsen. Es gehe darum, dass die Gesellschaft Sterben, Tod und Trauer mittrage.
Gäste kamen auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aus der Kita „Zerbster Strolche“. Die Kinder schaufelten Beton in die Schalung der Mauer, in welche die Kapsel, die verschiedene
Dokumente aus der Gegenwart birgt, versenkt wurde.
Der Dessauer Posaunenchor musizierte; und die Sonne jubilierte.



Der Bau für das stationäre Hospiz in Zerbst hat begonnen

Der Neubau auf dem Gelände am Breitenstein unmittelbar neben der Stadtmauer wird in acht Einzelzimmern acht Hospizbetten beherbergen. Zudem sind ein Gästezimmer, Räume für Besucher und für die Trauerarbeit vorgesehen, sowie Räume für die Koordination der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).
Gerechnet wird mit jährlich etwa 100 Gästen, so werden die Patienten, die Bewohner eines Hospizes benannt. Die Zahl der Angehörigen wird demnach auf 200 bis 400 geschätzt. Da die Begleitung der Angehörigen enorm wichtig ist, entfallen etwa 50 Prozent der Hospizarbeit auf die Arbeit mit begleitenden, trauernden Angehörigen.
Die Baukosten in Zerbst belaufen sich auf ca. 1,4 Millionen Euro. Die Deutsche Fernsehlotterie / Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert den Hospizbau mit 276 572 Euro. Erneut wurde die Dessauer Architektin Anne Sommer, die schon das Hospiz in Dessau entwarf, mit der Planung des Gebäudes beauftragt. „Beides sehen - den Himmel und die Erde“, so beschreibt Sommer eines der Ziele der komplexen Gestaltung, welche praktische Erfordernisse, seelsorgliche und kommunikative Absichten sowie symbolischen Ideen vernetzt.
Das Hospiz in Dessau zitiert die Form eines Tropfens. Der Grundriss des zu bauenden Hospizes in Zerbst zeichnet die Form eines Sternes nach. Jeder Stern habe seinen Ort. Jedes Leben sei einzigartig. Der Ort, ein Hospiz, so Sommer, verweise auf Einsichten, die wir nicht haben.