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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
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So erreichen Sie uns
Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129

E-Mail schreiben


Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

E-Mail schreiben

Seelsorge

Unter seelsorgerischer Betreuung verstehen wir die Beachtung der seelischen und emotionalen Bedürfnisse und das Angebot einer geistigen Begleitung im christlichen Glauben. Das brauchen neben unseren Gästen oft die Angehörigen und ebenso die Mitarbeiter des Hospizes. Deshalb arbeiten wir mit Seelsorgern und Geistlichen verschiedener Konfessionen zusammen.

Trauerbegleitung

Trauernde Menschen stehen mit ihrem Schmerz vor vielen Herausforderungen:

- den Verlust als Realität zu akzeptieren
- Traueraufgaben zu erfahren und zu erleben
- sich an eine Umwelt anzupassen, in der das Verlorene fehlt
- dem Verlorenen emotional einen neuen Platz geben und lernen, die Erinnerung   mitzunehmen und weiterzuleben

Wir gehen in dem Begleitungs- und Beratungsprozess, der Erwachsenen und Kindern in Trauer angeboten wird, davon aus, dass Menschen über Ressourcen an Kräften und Fähigkeiten verfügen, ihr Leben auch in Trauer zu meistern. Der trauernde Mensch wünscht sich eine Wegbegleitung durch die persönliche Trauerlandschaft. Er bestimmt in dem Begleitungsprozess die Inhalte, das Tempo und die Kommunikation.

Wenn Veränderungen lebensbestimmend sind, dann sind Menschen auch entsprechend ausgestattet, diesen zu begegnen. Die Fähigkeit dazu ist unsere Trauerfähigkeit. Trauer bedeutet Verlustarbeit von körperlichen und geistigen Fähigkeiten, von Lebenskonzepten, geliebten Menschen und von Lebensraum.

In der Begleitung trauernder Menschen nehmen Fragen nach dem Sinn einen wesentlichen und bedeutenden Raum ein. Trauernde erleben sich in ihrem Halt- und Heilsuchen völlig verändert, kennen sich selbst kaum wieder auf dem ihnen zugemuteten Weg, der ihnen mitunter unbegehbar erscheint. Für die, die zurückgeblieben sind, stellt das ausdrücklich zur Sprache bringen des Todes neben der Aufrechterhaltung der Erinnerung die Möglichkeit dar, den Tod in den Bereich der Verfügbarkeit zu holen und so zu bewältigen.

Kinder und Jugendliche trauern anders

Viele Menschen wehren sich gegen den Gedanken, dass auch das Trauern wesentlich zu Kindern und Jugendlichen gehört. Kinder benötigen, wie die Erwachsenen auch, Abschiedsrituale, die sich an ihren individuellen Interessen orientieren. Trauernde Kinder senden, mehr als Erwachsene dies tun, nichtsprachliche Signale. Ihre Mitteilungen an uns verschlüsseln sie in symbolischer Form, und wir dürfen diese als besondere Fähigkeit ihrer intensiven Auseinandersetzung mit den Ereignissen und als Kommunikationsangebot an uns Erwachsene verstehen.

Die Kinder in ihrem Selbsthilfe- und Selbstheilungspotential zu unterstützen, ist elementares Anliegen unserer professionellen Begleitung. Hier bietet die Arbeit mit Pferden eine wunderschöne Möglichkeit, die nichtsprachlichen Signale der Kinder zu verstehen und sie in ihre innere und äußere Gefühlswelt zu integrieren.

Grundsätze unserer Trauerbegleitung:

- Klarheit und Gesprächsführung
- Verlässlichkeit

Dabei wenden wir unterstützende Methoden an:

- Kommunikation und Bewältigungsarbeit in Zusammenarbeit mit Pferden
- Erarbeiten von Ritualen
- Genogrammarbeit
- Mehrgenerationenarbeit
- kreative Ausdrucksformen (z.B. Skulpturarbeit)

Austausch und Gemeinsamkeit in kleinen Gruppen:

- Gruppen für trauernde Erwachsene sowie Gruppen für trauernde Kinder
  und Jugendliche (alters- und geschlechtsgemischt)
- die Größe der Gruppen wird acht Personen nicht überschreiten
- bei jüngeren Kindern kann die Gruppengröße auch geringer ausfallen

Für Menschen, deren Trauerprozess unter erschwerten Bedingungen verläuft und es dadurch zu einem komplizierten Trauerverlauf kommt, in dem sich z.B. traumatische Verläufe abzeichnen, besteht die Möglichkeit, einzeltherapeutische Begleitung zu bekommen.

Begleitung von Trauergruppen für Erwachsene sowie Trauergruppen für Kinder und Jugendliche

Die Treffen der Trauergruppen finden in den Räumlichkeiten der Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH statt:
Kühnauer Straße 40, 06846 Dessau-Roßlau. Ab 01.02.2016 an folgenden Tagen:
- jeden 2. Donnerstag im Monat von 14.00-16.00 Uhr
- jeden letzten Donnerstag im Monat von 18.00-20.00 Uhr

Ansprechpartner und Kursleitung:

Dipl. Psychologin Ruth Messing
Telefon: 0173 - 929 43 75

Zur Person:
- staatlich anerkannte Erzieherin
- systemische Supervisorin
- systemische Familientherapeutin (SG)

Seit vielen Jahren arbeitet Frau Ruth Messing als Diplom-Psychologin und systemische Familientherapeutin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der stationären, teilstationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe sowie in Be- hinderteneinrichtungen.
Seit 2010 ist sie im Palliative-Care-Team der Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH tätig und unterstützt Betroffene bei der Verlustbewältigung und Trauerarbeit. Desweiteren arbeitet Sie in freier Praxis als systemische Familientherapeutin, systemische Supervisorin und bietet pferdegestützte Therapien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.
Die Idee, ihre therapeutischen Erfahrungen und Unterstützungsangebote hinsichtlich einer guten Beziehungsarbeit mit dem Medium Pferd zu erweitern, entwickelte sich durch ihre eigenen Erlebnisse. Bei den Pferden erfährt sie immer wieder, dass diese sie einfühlsam und kompromisslos zu Klarheit, Eindeutigkeit und einem vertrauensvollen Miteinander bringen.

Schwerpunkte ihrer jetzigen Tätigkeit:
- Supervision für ErzieherInnen und SozialpädagogInnen
- Coaching für Leitungskräfte im Jugendhilfebereich
- Trauerbegleiterin im Palliative-Care-Team der Anhaltischen
  Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH
- systemische Therapie für Paare, Familien, Kinder und Jugendliche
- pferdegestützte Therapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Bitte erfragen Sie Termine bei Schwester Marion Michalke
Koordinatorin Palliative-Care-Team
Telefon: 0340 / 65 01 96 - 0
Telefax: 0340 / 65 01 96 - 19
Mobil: 0172 / 190 39 77
E-Mail: marion.michalke@ediacon.de


Die Teilnahme an den Trauerbegleitungskursen ist kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Spende.