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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
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So erreichen Sie uns
Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129

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Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

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Hospitationsprogramm "Seitenwechsel"

Ein individuell betreutes Hospitationsprogramm des Anhalt-Hospizes für Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Forschung.

Die tragenden Impulse unseres, über lange Zeit außerordentlich erfolgreichen Wirtschaftssystems sind mit drei Worten zu benennen: Schneller … als andere … Höher … in der Rendite, als Bester … Weiter … in den Märkten platziert als vergleichbare Unternehmen. Wie oft wurde „Entwicklung“ auf diese Sinnhaftigkeit beschränkt.

Schmerzlich bemerken wir jetzt, dass das Schneller, Höher, Weiter eines Produktes oder eines Unternehmens nicht funktioniert, ohne den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang – das Zusammenwirken mit anderen Unternehmen, anderen Erwartungen und anderen Sichtweisen der Dinge und Prozesse zu berücksichtigen. Heute werden eine neue Moral, eine neue Wertediskussion, eine neue Perspektive über den eigenen Tellerrand hinaus von der Politik eingefordert und von den Menschen, die die aktuelle Wirtschaftskrise ohne Boni, aber dafür mit großen Einschnitten zu bewältigen haben, mit Recht eingefordert.
Wo soll aber eine solche Moral herkommen, wenn sie bisher nicht gelebt wurde? Oder wirtschaftlich gesprochen: Wie können Sie die Anfrage Ihrer Kunden nach dieser Moral befriedigen? Und hier geht es nicht um das Abarbeiten und ‚Erledigen’ sondern um den Erhalt solcher Bedürfnisse.

Der Weg ist, wie bei den meisten wichtigen Dingen ein einfacher – er führt über das unmittelbare Erleben dieser Werte. Diese gesellschaftlichen Werte werden in der Hospizbewegung ganz selbstverständlich gelebt und können in der Hospitationswoche bewusst erlebt und in den beruflichen und privaten Lebensweg integriert werden.

  Pfleger Rigo Kurzhals
Das Projekt Seitenwechsel
Einwöchige Hospitation eines Mitarbeiters Ihres Unternehmens mit Führungs-und/oder Managementaufgaben im Anhalt-Hospiz
Einsatz im gesamten Tagesablauf der Versorgung und Begleitung Betroffener und der Zugehörigen
Möglichkeit, eine Teamsitzung und/oder Supervision in einem sozialorientierten Team zu erleben
Pfleger Rigo Kurzhals begleitet, in Absprache mit der Hospizleitung und der
Geschäftsführung, Hospitanten während des gesamten Einsatzes

Nutzen/Ziel für das Unternehmen
neue ‚Hubschrauber’ – Perspektive auf arrivierte Problem-Lösungs-Strategien
stärkere Hinwendung auf ‚ganzheitlich’, d.h. langfristige Ansätze als Alternative
     zu kurzfristigen Wertsteigerungen
Kennenlernen flexibler Case-Management-Strategien aus dem sozialen Bereich
Gelassener Umgang mit Konsolidierung, um Kraft zu sammeln und eine neue
     Stufe  zu erreichen
Verlassen des permanenten Aktionismus zugunsten eines kontinuierlichen und
     prospektiv orientierten Arbeitsstils

Ziele für Hospitanten
Hospitantin Regina Sonnabend
Erfahrungsbericht lesen 
Wer im stationären Hospiz arbeitet, hat viele Möglichkeiten, eigene Stärken zu entfalten und auch kleine Schwächen in den normalen Alltag und das tägliche Zusammenleben zu integrieren – sie gehören dazu.
Um im Hospiz Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Angehörige in existenziellen Situationen geben zu können, muß man sicher im Leben stehen und eine gefestigte Position zu Werden, Sein und Vergehen leben.
»   Erleben und erarbeiten der Fragestellungen: Was ist wichtig? Wer bestimmt die Richtung? Für wen arbeite ich hier? Was kann ich außerhalb der eigenen Firma leisten? Wie reagiere ich in existenziellen Situationen? Kann ich ein Problem aushalten, für das ich nicht sofort eine Lösung habe? Was sage ich, wenn ich sprachlos bin?
»   Kennenlernen anderer Formen von Zusammenarbeit und Hierarchie
! Palliativ-  und Hospizarbeit ist nur in Netzwerkstrukturen zu bewältigen
» Grundsatz der sozialen Arbeit: Prospektivität, um unvorbereiteten, d.h. schlechten Aktionismus zu vermeiden
» Relation der eigenen Maßstäbe, um anderen Blickwinkel auf angestammte, un- ternehmerische Werte zu erreichen und Lösungen aus neuen Perspektiven zu generieren
! Vorstellungen von Entwicklung, Rendite und Margen können neu ‚geerdet’ werden, damit realistische Planungen möglich sind

 

Zielstellung für das Anhalt-Hospiz
Präsenz des Anhalt-Hospizes als gesellschaftliche Einrichtung in der Region, das
     vor allem die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt
Engere Kontakte der gemeinnützigen Gesellschaft mit Unternehmen der Region,
     um in angemessener Weise Spenden akquirieren zu können
Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und Kommunikationsstrukturen

Organisation der Hospitationswoche
Anfrage durch das Unternehmen des Hospitanten an die Hospizleitung des Anhalt-Hospizes
Einführungsgespräch zwischen Hospitant, ggf. dem Unternehmen, Pfleger Rigo Kurzhals, und der Hospizleitung mit dem Ziel des gegenseitigen Kennenlernens und klären der jeweiligen Ziele und Erwartungen aller Beteiligten
Planung des konkreten Einsatzes: Wochenplan – Schichteinsatz in der direkten Versorgung und Begleitung der Gäste des Anhalt-Hospizes und deren Zugehörige wenn möglich, Vorbereitung und Durchführung einer Gastaufnahme im Anhalt-Hospiz, Teilnahme an einer professionsübergreifenden Dienstbesprechung, ggf. Teilnahme an einer Supervision des Teams
Abschlußgespräch an dem die Geschäftsführerin des Anhalt-Hospizes Frau Dr. rer. cur. Anja Schneider teilnimmt und auch das Hospizteam eine Rückmeldung vom Hospitanten erhält