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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Zentrum für Hospiz- und Palliativversorgung sowie außerklinische
Beatmungs- und Intensivpflege an den Standorten Dessau-Roßlau und Zerbst

edia.con gemeinnützige GmbH

 
 
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Anhaltische Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH

Kühnauer Str. 40
06846 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 65 01 96 - 0
Fax: 0340 / 65 01 96 - 129

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Anhalt-Hospiz-Zerbst

Breitestein 64
39261 Zerbst

Tel.: 03923 / 48518-0
Mobil: 0173 / 6954529

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Ehrenamt und ambulanter Hospizdienst

Begegnung


Ich reiche dir die Hand, meine Ohren sind geöffnet, meine Augen halten deinem Blick stand, ich bin dir ganz zugewandt und lasse mich auf dich ein.
Du darfst sein, wie du bist, wir können miteinander schweigen, beten oder weinen, aber auch reden über die Dinge, die dich bewegen, über dein Fühlen und Wollen.
Wir können einander vertrauen, Vergangenes erinnern, nicht gelebtes Leben betrauern, aber auch Freude empfinden, manchmal vielleicht lachen und die Wärme der Sonne spüren.
Eines Tages werden wir Abschied nehmen von einander, aber wir sind uns begegnet.
Auch ich werde einmal gehen müssen. Dann kann ich vielleicht auch annehmen, was mir geschenkt wird.
Heute aber werde ich mit dir, diese Zeit erleben.


Zertifikatübergabe Befähigungskurs 2016
Verabschiedung von Rosel Schimkat,
Pastorin im Ruhestand.
Seminarabend ehrenamtliche Mitarbeiter

43 ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiter unseres Hospizdienstes schenken schwerkranken Menschen und Sterbenden Zeit und begleiten sie am Ende ihres Lebens in deren Haushalt, in der Familie, in stationären Pflegeeinrichtungen und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Die große Vielfalt unterschiedlichster Menschen, denen sie sonst nicht begegnen würden, stellt immer wieder eine neue Herausforderung dar. Sie werden bei ihren Begegnungen weitreichende Erfahrungen machen und das tiefst Menschliche erleben, indem uns das Ende doch so gemeinsam ist. Fragen nach dem woher und wohin, nach der Wahrheit und der Sinnhaftigkeit des Lebens führen den Ehrenamtlichen wie den Schwerstkranken und Sterbenden zusammen. Diese Begegnung hat immer eine besondere Qualität und wird gut vorbereitet.

Für diese Aufgabe werden die Begleiter umfassend geschult und absolvieren einen Befähigungskurs, welcher einen Grundkurs (36h/a45min), ein Praktikum (24h/a45min) und einen Vertiefungskurs (36h/a45min) beinhaltet. Die Kosten der Ausbildung werden übernommen. Interessierte für das Ehrenamt können sich jederzeit bei uns melden. Neben der direkten Begleitung gibt es noch viele weitere Möglichkeiten sich bei uns zu engagieren, beispielsweise im Hospiz-Cafe, was jeden Donnerstag von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr stattfindet oder bei der Organisation und Gestaltung von Veranstaltungen. Sprechen Sie uns einfach an.

Die regelmäßigen Teamsitzungen der Gruppe finden jeden
1. Mittwoch im Monat von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Leitung der Koordinatorin Dagmar Schöbel statt. Außerdem wird alle zwei Monate eine Fortbildung angeboten. An jedem 2. Dienstag im Monat ebenfalls von 18:00 bis 20:00 Uhr trifft sich die Gruppe zur Supervision mit Pfarrer Jens-Peter Gast.
Hier gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen, anstehende
Aufgabenund Probleme zu besprechen, sich fortzubilden, sich
gegenseitig zustärken und zu schützen. Wir suchen ständig weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für das Hospiz – und Palliativzentrum und für die häusliche Begleitung in den verschiedenen Bereichen.

„Hospiz macht Schule“ – neues Projekt des Ambulanten Hospizdienstes
Das Projekt „Hospiz macht Schule“ möchte den Hospizgedanken an die folgende Generation weitertragen. Im Rahmen einer jeweils fünftägigen Projektwoche in einer 3. oder 4. Klasse werden die Themen Sterben, Tod und Trauer altersgerecht besprochen. Geleitet wird das Projekt von qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeitenden, der Koordinatorin des Hospizdienstes und der jeweiligen Klassenlehrerin. Vielen Dank an die Firma Heinicke Haut & Haar UG, die mit ihrer Spende in Höhe von 1.500 Euro den finanziellen Start in das neue Projekt: „Hospiz macht Schule“ ermöglicht hat.

Bericht von Dagmar Schöbel, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes:
Sechs Ehrenamtliche und die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH fuhren Anfang April diesen Jahres zum Befähigungskurs für das Projekt „Hospiz macht Schule“ nach Halle / Saale in die Stiftung Marthahaus. Herr Dr. Paul Timmermanns von der Bundes- Hospiz-Akademie leitete den Kurs, welcher Ehrenamtliche befähigen soll, eigenständig eine Projektwoche in einer regionalen 3. oder 4. Grundschulklasse durchzuführen. Ziel des Projekt-Unterricht ist, die neun und zehnjährigen Kinder mit dem Thema Tod und Sterben nicht allein zu lassen, sondern ihnen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit zu geben, all die Fragen, die sie haben, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Gerade Hospizler besitzen durch ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Thema den notwendigen Hintergrund, um den Fragen der Kinder nicht auszuweichen. An jedem Tag der Projektwoche wird themenorientiert gearbeitet und den Kindern eine Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten angeboten.

Aktuelle Befähigungskurse
Am 17. Januar 2017 startete in Zerbst der 4. Befähigungskurs "Sterbende begleiten lernen" für ehrenamtliche Mitarbeiter mit 10 Teilnehmern. Er endet mit einem Zertifikat am 19. September 2017.

Im nächsten Jahr (2018) planen wir einen Befähigungskurs zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung gekoppelt mit der Befähigung von Ehrenamtlichen für die besonderen Belange von sterbenden Kindern und Jugendlichen. Für diesen Kurs nehmen unsere Koordinatorinnen Frau Dagmar Schöbel (Standort Dessau) sowie Frau Sandra König (Standort Zerbst) ihre Anmeldung gern entgegen.

Unsere Befähigungskurse entsprechen nach Aufbau, Umfang und Inhalt den "Empfehlungen für Vorbereitungskurse von Hospizhelfern" wie sie von der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Hospizbewegung in der Bundesrepublik Deutschland beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 1995 festgelegt wurden.

Anmeldungen für die Kurse nehmen unsere Koordinatorinen
Frau Dagmar Schöbel (Standort Dessau) sowie Frau Sandra König (Standort Zerbst)
gern entgegen.

                               
Dagmar Schöbel (Dessau)
Palliativschwester & Trauerfachberaterin
Sandra König (Zerbst)
Sozialpädagogin M.A.

Bürozeiten:
Montag bis Freitag
08:30 bis 16:30 Uhr
und nach Vereinbarung

Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag
08:30 bis 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt: Kontakt:
Kühnauer Str. 40, 06846 Dessau-Roßlau Breitestein 64, 39261 Zerbst
Tel.:   0340 / 6501 96-122 Tel.:   03923 / 485180

Mobil: 0172 / 3235688

Mobil: 0152 / 08926193

Fax:  0340 / 6501 96-129
Mail: dagmar.schoebel@ediacon.de Mail: sandra.koenig@ediacon.de


» Jahresabschlussbericht 2016 der Koordinatoren Dagmar Schöbel und Sandra König
Jahresabschlussbericht